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Newsletter Eine Welt Internet Konferenz

Der Infodienst des Portals Globales Lernen

Ausgabe Juli / August 2017: Krieg und Frieden


Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg. Mahatma Gandhi 

Liebe Leserinnen und Leser,

unter Frieden verstehen wir nicht nur die Abwesenheit von Krieg. (Positiver) Frieden umfasst vielmehr Verhältnisse, in denen sowohl personelle Gewalt wie auch strukturelle und kulturelle Gewalt ausgeschlossen sind. Frieden setzt die Verwirklichung der Menschenrechte voraus, einschließlich der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte.
Wie das Zitat Gandhis verdeutlicht – und die neuere Friedensforschung erfasst – ist Frieden kein Zustand sondern ein Prozess. Grundlegendes Ziel ist die Austragung von Konflikten ohne Einsatz militärischer, kultureller und struktureller Gewalt. Das ist nicht gleichbedeutend mit der Abschaffung von Konflikten, die als notwendig und unvermeidlich in der Gesellschaft betrachtet werden. Es geht aber um eine gewaltfreie, zivile Konfliktaustragung.

Angesichts der zunehmenden zwischen- und innerstaatlichen Konflikte gewinnt die Frage ziviler Konfliktaustragung weiter an Gewicht. Im Spannungsfeld Wirtschaft und Menschenrechte stehen staatliche und privatwirtschaftliche Interessen oftmals Entwicklungen im Sinne eines positiven Friedens entgegen, beispielsweise in Bereichen wie (Waffen)Handel und Ressourcenausbeutung. Positiv ist im aktuellen politischen Geschehen zu vermerken, dass auch die Bundesregierung mit der Entwicklung der Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ ein friedenspolitisches Leitbild skizziert hat, auch wenn dies – „trotz der ihnen vorangestellten anspruchsvollen Analyse – viele Fragen offen (lässt)“. Wie das Konsortium Ziviler Friedensdienst, die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, das Forum Menschenrechte und der Verband VENRO etwa zur Rolle lokaler und internationaler Zivilgesellschaft in der Friedensförderung in einer gemeinsamen Stellungnahme schreiben, „begrüßen (wir) es, dass sich die Bundesregierung zum Schutz von Zivilbevölkerung in Krisensituationen und zur Partizipation der organisierten Zivilgesellschaft bei der Analyse der Konflikte und sowie die Erstellung konfliktbezogener Strategien bekennt. Auch die Identifizierung lokaler „Agents of Change“ und ihre gezielte Unterstützung werden genannt. Bedauerlich ist, dass sich im Dokument keine Hinweise finden, wie diese sinnvollen und auch anspruchsvollen Ziele erreicht werden sollen.“

In Bereichen der Friedensforschung, der Friedenspädagogik und des Globalen Lernens zum Thema Frieden gibt es konkrete Hinweise, wie eine gewaltfreie Konfliktaustragung gefördert werden kann. Das Ziel friedenslogischen Denkens und Handelns als Alternative zu sicherheitspolitischen Ansätzen ist eine aktive Friedensförderung. Damit ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu Bereichen des Globalen Lernens, der Friedens- und Menschenrechtsbildung. Entscheidend dabei ist nicht die Wissensvermittlung, sondern die Förderung von Kompetenzen für gewaltfreie Konfliktlösung und Gestaltung einer Gesellschaft, die auf Verhütung von Gewaltanwendung, die Verminderung von Unfreiheit und sozialer Ungerechtigkeit gerichtet ist.

Angebote hierzu finden Sie in diesem Newsletter. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen, dass Sie wertvolle Anregungen finden für Ihre wichtige Arbeit zu diesem Thema!

Sarah Fritsch
peace brigades international | Deutscher Zweig e. V. -
Koordination pbi Bildungsprojekt
EWIK-Mitglied


Aktuelles

Photo by Aaron Burden on Unsplash Nationaler Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung verabschiedet

Am 20. Juni 2017 hat die Nationale Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) den Aktionsplan für Deutschland verabschiedet. Der Nationale Aktionsplan nennt 130 Ziele und 349 Handlungsempfehlungen. Sie sollen dazu beitragen, Maßnahmen der nachhaltigen Entwicklung in den Strukturen der Bildung zu verankern, damit der Wandel zu nachhaltigem Denken und Handeln gelingt.

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In "ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM – Tagebuch einer Begegnung" begleitet Regisseur Jakob Preuss den Weg des Kameruners Paul Nkamani von Marokko bis nach Berlin und schafft es so, dem Thema Migration durch Paul ein Gesicht zu geben. Der Film wurde von der Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnet. Der Film thematisiert sowohl Fluchtursachen, Leben im Transit, Gefahren einer Mittelmeerüberquerung, Sichtweisen des Grenzschutzes als auch Vorgaben durch das Europäische Asylsystem bis hin zur Ankunft am Sehnsuchtsort. Filmstart in den Kinos ist der 31. August 2017.

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Bild zum Film "Als Paul über das Meer kam. Quelle: http://www.paulueberdasmeer.de/

Logo Fairtrade-Universities. Quelle: fairtrade-towns.de "Fairtrade-University" – mit diesem Titel zeichnet der Verein TransFair bundesweit Hochschulen aus, die sich für den fairen Handel engagieren. Ob Universität, Fachhochschule oder Akademie –  alle können sich für den Titel bewerben. Die Studierendenschaft, die Verwaltung sowie die gastronomischen Betriebe und Geschäfte der Hochschule ziehen dabei an einem Strang und fördern mit dem Angebot von fair gehandelten Produkten sowie Aktionen und Projekten das Bewusstsein für den fairen Handel auf dem Campus.

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Neues vom Blog

Krieg, Frieden & Bla Bla

„Gebt Kindersoldaten eine Stimme“ – der Ethikkurs des Friedrich-von-Alberti Gymnasiums befragt Senthilkumar L., der nur knapp seinem Schicksal als Kindersoldat in Sri Lanka entging. Searching for Syria bring den Kriegsalltag in die Suchmaschine. Google beantwortet mit diesem schönen Projekt Fragen, die in die Suchzeile eingegeben werden. Wie der Alltag auf der Flucht aussehen kann, zeigen Flüchtlinge mit Einwegkameras in einer spannenden Ausstellung: Refugee Camera. Bilderbuch Slow Fashion – ein neues Modellabel zeigt die Entstehungsgeschichte des Projekts. Daria hat keine Lust mehr auf Verschwendung, sharing is caring heißt ihr neues Motto. Sie erzählt von ihren Eindrücken in „Let’s be nachhaltig“. Und ganz aktuell:  Jugendliche sammeln Fälle von Umweltungerechtigkeit und veröffentlichen sie bei Sameworld.

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Logo www.eineweltblabla.de. Quelle: WUS

Aus unseren Fokusrubriken

Das Portal Globales Lernen setzt mit seiner Rubrik "Im Fokus" thematische Schwerpunkte, um aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausführlicher behandeln zu können.

Diese Schwerpunkte sind aktuell:

Sustainable Development Goals (SDG)
Flucht und Asyl
Abfall und Müllexporte weltweit
Lebensmittelverschwendung

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen aktuelle Meldungen aus diesen Rubriken.


Video: Die SDGs besser verstehen

Um die Dimensionen nachhaltiger Entwicklung und die dazugehörigen 17 Sustainable Development Goals besser zu verstehen, hat die UNSSC ein vierminütiges Erklärvideo erstellt. Das Video ist in den 6 UN-Sprachen (Chinesisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch), sowie auf Deutsch und Portugiesisch erhältlich.

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SDG Nummer 1. Quelle: https://sustainabledevelopment.un.org

Bild zu "The World’s Largest Lesson". Quelle: http://worldslargestlesson.globalgoals.org Es geht wieder los: The Worlds Largest Lesson startet am 18. September 2017

Das Projekt "The World’s Largest Lesson" der britischen Organisation TES Global verfolgt das Ziel, die Sustainable Development Goals (SDGs) weltweit in der Bevölkerung bekannt zu machen und zu verbreiten. In dem Projekt sollen vor allem Kinder an der Durchsetzung und dem Erfolg der SDGs teilhaben und somit zu globalen Bürger/-innen unserer Gesellschaft werden. Hierzu werden auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite Materialien zu den SDGs wie informative Filme und ein Comic für Kinder zur Verfügung gestellt. Zudem erhalten Lehrer/-innen Anregungen zur Gestaltung des Unterrichts, und eine Datenbank bietet Informationen zu den einzelnen Zielen und ihren jeweiligen Themen. 

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Sammlung von Unterrichtsmaterialien zu Flucht und Integration

Vielfältige Arbeitsmaterialien verschiedener Verlage und Bildungsinstitutionen unterstützen die Unterrichtsvorbereitung zu den aktuellen Themenschwerpunkten Asyl und Flucht, Menschenrechte, Integration und Migration. Auf der Seite "Der Lehrerclub" der Stiftung Lesen wurde eine entsprechende Liste zusammengestellt.

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Quelle: Unsplash.com

Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien

Titelseite Material „Frieden – Jedes Leben zählt“ für die Sek. I und II. Quelle: GEMEINSAM FÜR AFRIKA e.V. Frieden – Jedes Leben zählt – Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I und II

Diese Unterrichtsmaterialien von GEMEINSAM FÜR AFRIKA e.V. ermöglichen eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen Krieg und Frieden im Unterricht ab Klasse 5. Sie zeigen auf, welche Formen von Konflikt und Streit es gibt und wie sich Schüler/-innen für den Frieden, für eine tolerante und offene Gesellschaft und für ein friedliches Miteinander an der eigenen Schule einsetzen können.

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Frieden – Jedes Leben zählt – Unterrichtsmaterialien für die Grundschule

Was ist eigentlich Frieden? Welche Formen von Konflikt und Streit gibt es und welche Folgen haben sie für die Menschen? Wie können Schüler/-innen selbst aktiv werden und sich durch eigenes Handeln für den Frieden stark machen und in ihrem Umfeld für ein friedliches Miteinander einstehen?
Um diese und weitere Fragen geht es in diesen Unterrichtsmaterialien von GEMEINSAM FÜR AFRIKA e.V. Anhand von Bildern, Spielen, Kurzgeschichten und altersgerechten Aufgaben werden Grundschüler/-innen in das Thema Frieden eingeführt.

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Titelseite Material „Frieden – Jedes Leben zählt“ für die Sek. I und II. Quelle: GEMEINSAM FÜR AFRIKA e.V.

Unterrichtsmaterialien "Krieg und Frieden III" (Quelle: http://friedensbildung-schule.de/) Unterrichtsmaterialien Krieg und Frieden III

Wie kann es funktionieren, dass gewaltsame Konflikte in konstruktive Auseinandersetzungen transformiert werden? Um diese zentrale Frage geht es in den verfügbaren Materialien des Zivilen Friedensdienstes für Jugendliche ab 14 Jahren. Die Schüler/-innen sollen Positionen kritisch bewerten, Handlungsmöglichkeiten erkunden und sehen, wie Konflikte im Alltag hierzulande geregelt werden.

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Falter: Frieden machen

Der Falter der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bietet über unterschiedlich komplexe Arbeitsblätter, die auch zur Binnendifferenzierung eingesetzt werden können, verschiedene Zugänge zum Thema "Frieden machen". So wird der grundsätzlichen Frage nachgegangen, was Frieden eigentlich ist und was eine friedliche Gesellschaft ausmacht -- wobei sowohl die individuelle Perspektive der Schüler-/innen, als auch die Perspektive internationaler Politik berücksichtigt wird.

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 Falter Nr. 8: Frieden machen. Quelle: bpb.de

Titelseite "Globales Lernen: „Haben wir eine globale Schutzverantwortung?" Quelle: li.hamburg.de Globales Lernen: Haben wir eine globale Schutzverantwortung?

Im Rahmen der "Hamburger Unterrichtsmodelle zum KMK-Orientierungsrahmen", die das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) herausgibt, beschäftigt sich ein Themenheft für den Oberstufenunterricht mit der weltweiten Gewalt und neuen Kriegen. Die Schüler/-innen untersuchen die Frage „Haben wir eine globale Schutzverantwortung?“. Sie beziehen sich dabei auf den UN-Beschluss „responsibility to protect“ und gehen dem Phänomen der Neuen Kriege nach. Ausgehend vom Film „Schlimmer als Krieg“ untersuchen sie in Kleingruppen Themen wie „Fluch der Ressourcen“ und „failing states“. Sie wenden ihre Erkenntnisse in einem Rollenspiel zu einer Bundestagsentscheidung bzw. zu einer UN-Sicherheitsratsitzung an und stellen sich abschließend der Frage nach den politischen und persönlichen Handlungsmöglichkeiten.

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Krieg und Menschenrechte - pädagogische Handreichung

Diese pädagogische Handreichung ist Bestandteil eines Bildungspakets zum Thema „Krieg und Menschenrechte“
für Sek I und II, die außerdem eine 16-teilige Posterausstellung und pädagogische Module enthält. Die Handreichung gliedert sich in drei Schwerpunkte: Kriegsverbrechen und Abkommen zur Begrenzung militärischer Gewalt, Ahndung von Menschenrechtsverletzungen vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute sowie Kriegsgräberstätten als Erinnerungs- und Lernorte.

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TItelseite Handreichung. Quele: Volksbund.de

Friedenstasche. Quelle: http://www.epiz.de Die vom EPiZ Reutlingen herausgegebene Friedenstasche bietet einen fundierten, interaktiven Einstieg in die Themen Frieden, Zivile Konfliktbearbeitung, Flucht und dem Umgang mit Differenz. Pädagog/-innen, Referent/-innen und Multiplikator/-innen können die thematischen Module der Tasche oder auch einzelne Elemente daraus für ihre Veranstaltungen nutzen. Die Tasche bietet fünf Lerneinheiten von je 90 Minuten, die in erster Linie für die Sekundarstufe I vorgesehen sind, aber in angepasster Form auch bei älteren oder jüngeren SuS funktionieren. Die Modulbeschreibungen enthalten je einen Unterrichtsentwurf sowie Varianten und Möglichkeiten zur Weiterarbeit. Darüber hinaus enthält die Tasche Kopiervorlagen, weiterführendes Material, Vorlagen für Kurzimpulse, aber auch Literaturempfehlungen.

Weitere Informationen


Peace, Salam, Mir - Was ist eigentlich Frieden? Thema Krieg und Frieden in der Grundschule.

In diesem Projekttag für Schüler/-innen der Klassenstufen 1 bis 6 wird versucht, gemeinsam zu erklären, was Frieden ist. Ist für alle der Begriff Frieden gleich? Wie können wir Frieden mit eigenen Wörtern beschreiben? Was wissen wir schon über Frieden? Spielerisch wird sich der Thematik Krieg und Frieden genähert und ausgehend von unserem Alltag über den Tellerrand geschaut. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, um den Tag erlebnisorientiert und abwechslungsreich zu gestalten.
Ein Angebot der Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit Mecklenburg-Vorpommern e.V. (GSE).

Weitere Informationen

Titelbild Peace, Salam, Mir - Was ist eigentlich Frieden?. Quelle: http://www.gse-mv.de

Titelseite ¿Cachai Chile?. Quelle: CENTER FOR INTERAMERICAN STUDIES ¿Chachai Chile? heißt übersetzt so viel wie "Kennst du Chile?". Ziel der Unterrichtsbausteine ist es, die Diversität von Land und Leuten sowie unterschiedliche Lebensrealitäten zu vermitteln. Zentral ist dabei die Auseinandersetzung mit historischen Verflechtungen. So werden aktuelle Konflikte – wie etwa die Studierendenproteste oder der Konflikt zwischen Mapuche und chilenischem Staat – auch in ihrer historischen Perspektive beleuchtet. Daneben zieht sich die Debatte über historisches Erinnern als roter Faden durch die gesamte Mappe.

Weitere Informationen


Das "Friedensgutachten 2016 didaktisch" der Berghof Foundation setzt sich insbesondere mit den Themen Flucht(ursachen), Kleinwaffen-/Rüstungsexport, Schutzverantwortung (Responsibility to Protect) sowie Radikalisierung/"Islamischer Staat" auseinander. Es wendet sich vor allem an Schulen (Sekundarstufe II) und macht diese brandaktuellen, gesellschaftlich kontrovers diskutierten Herausforderungen mit Texten, Fotos, Karikaturen und Arbeitshinweisen als didaktische Handreichung zugänglich.

Weitere Informationen

Titelseite Friedensgutachten. Quelle: http://www.berghof-foundation.org

Cover des Bildungsmaterial "Krieg und Flucht im Unterricht". Quelle: frieden-fragen.de Das für die Sekundarstufe I entwickelte Lehrmedium leistet mit einem biographisch orientierten Ansatz einen authentischen Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem Thema "Krieg und Flucht" in Unterricht und Schule. Ausgangspunkt des Heftes sind Interviews mit Kindern, die nach Deutschland geflohen sind und von ihrem neuen Leben in einem fremden Land berichten.
Die komplette Broschüre als Printfassung kann über die Berghof Foundation bestellt werden. Auf dem Kinderportal der Berghof Foundation frieden-fragen.de können ausgewählte Module im pdf-Format für den Einsatz im Unterricht ab Sekundarstufe I heruntergeladen werden.

Weitere Informationen

Linkliste der Servicestelle Friedensbildung


Die Aktion „Weltklasse! Bildung darf nicht warten“ der Globalen Bildungskampagne zum Recht auf Bildung in Krisen und Konflikten läuft noch bis zu den Sommerferien. Die aktionsbegleitenden Unterrichtsmaterialien können natürlich noch darüber hinaus bestellt oder heruntergeladen werden. Kostenfreie Briefvorlagen, Aktions- und Unterrichtsmaterialien, weiterführende Informationen und Beispiele von Schulprojekten sind auf der Website der Bildungskampagne kompakt zusammengestellt.

Weitere Informationen

Poster zur Aktion "Weltklasse! Bildung darf nicht warten." Quelle: bildungskampagne.org

Titelseite Friedensbildung aktuell. Quelle: http://www.friedensbildung-bw.de Friedensbildung fächerübergreifend in den Schulen zu stärken, ist Auftrag der Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg. Zu aktuellen Themen der Friedens- und Sicherheitspolitik gibt die Servicestelle seit kurzem einen Newsletter als Handreichung für Lehrkräfte heraus, mit konkreten Unterrichtsvorschlägen sowie Links und Tipps zu weiterführenden Materialien rund um ein spezifisches Thema. Der nächste Newsletter erscheint Ende August zum Thema „Rüstungsexporte“ und kann über die Website der Servicestelle abonniert werden.

Weitere Informationen

Materialliste der Servicestelle Friedensbildung


Bücher Peacebuilding & Conflict Transformation

Mit den Büchern "Peacebuilding & Conflict Transformation - A resource book" und "Methods and games to facilitate training sessions" hat Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst englischsprachige Bildungsmaterialien für die Friedenspädagogik mit Methoden und Spielen herausgegeben. Sie erzählen von der Zusammenarbeit der Autorin Katharina Schilling mit jungen Erwachsenen aus Afrikanischen Ländern für den Zivilen Friedensdienst und bieten Methoden sowie Spiele zum Lernen an.

Weitere Informationen

Peacebuilding & Conflict Transformation (Quelle: https://www.ziviler-friedensdienst.org/de/publikation/peacebuilding-conflict-transformation)

Cover: Bender: Weltordnung. Der Weg zu einer besser geordneten Welt. Quelle: dwverlag.de Hintergrund: Weltordnung. Der Weg zu einer besser geordneten Welt.

Wir leben in einer merkwürdigen Welt. Wir sind technisch hochentwickelt, können zum Mond fliegen, jeden Punkt der Erde in Stunden mit dem Flugzeug erreichen, eine Nachricht in Sekunden um die Welt verbreiten. Aber wir sind extrem unterentwickelt auf dem Gebiet des globalen Friedens, der Achtung von Rechtsprinzipien und der Menschenrechte. Ignaz Bender will in seinem Buch den Weg aufzeigen, wie die Menschheit dem Chaos von Krieg und Terror entfliehen kann. Nämlich durch ein weltweites Wahlrecht: indem die heutige Macht, die sich auf Waffen stützt, durch die Macht, die sich auf den Stimmzettel stützt, ersetzt wird.

Weitere Informationen

Zum Schwerpunkt: Multimediales

DVD: Zur Hölle mit dem Teufel

Der Film erzählt von dem mutigen, visionären Friedenskampf liberianischer Frauen, die im Jahr 2003 den Frieden für ihr vom Bürgerkrieg zerrissenes Land erreichten. Der Film berichtet in Interviews mit der Nobelpreisträgerin Leymah Gbowee und anderen führenden Frauen der Bewegung und anhand von Archivmaterial von diesem historischen Friedenskampf, von dem Zusammenschluss der christlichen und muslimischen Frauen, ihren Aktionen, ihrem Mut, ihrer Ausdauer, ihrem Leid und ihrer Hoffnung und dem Erfolg ihrer Friedensdemonstration.
DVD-Video mit einem Dokumentarfilm (60 Min.) und Begleitmaterial als Download.

Weitere Informationen
Cover DVD: Zur Hölle mit dem Teufel. Quelle: Baobab.at

Logo EN PAZ, Quelle: En-Paz EN PAZ - Das Jugendportal der Stiftung Friedensbildung

EN PAZ entwickelt Planspiele für Schulklassen zu verschiedenen fiktionalisierten Konfliktsituationen, die die Schüler/-innen in ihren Rollen zu lösen versuchen. Die Planspiele heißen "Krieg in Ixland - Wem gehört Bergistan?", "Finanzmärkte", "Energie für Frieden" und "Der letzte Diktator". Die Planspiele lehnen sich an tatsächlich existierende Konfliktkontexte an. Für manche Planspiele gibt es verschiedene Varianten für unterschiedliche Schultypen. Alle Planspiele sind kostenlos auf der Internetseite zugänglich und dürfen frei verwendet werden. EN PAZ führt die Planspiele auf Anfrage auch an Schulen durch.

Weitere Informationen

Dokumentarfilm ZwischenWelten

ZwischenWelten ist eine Dokumentation über Flüchtlingskinder aus Kriegsgebieten und eine Masterarbeit im Fach der Medienwissenschaften an der Universität Tübingen. Erzählt wird die Geschichte von drei Kindern, von dem Weg aus ihrer alten Heimat zu ihrem neuem Zufluchtsort, Deutschland. Welche Erfahrungen machen die Kinder im Krieg und auf ihrer Flucht, wie gehen sie mit diesen Erlebnissen um? Wie finden sie sich in ihrer neuen Umgebung zurecht, mit einer anderen Kultur und fremden Sprache? Die Filmemacher/-innen wollen aber nicht nur den Kindern und ihren Familien ein Gesicht geben, sondern auch zeigen, wie sie hier leben und welche Hilfen es vor Ort gibt.

Weitere Informationen
Logo Dokumentatfilm ZwischenWelten. Quelle: zwischenwelten-doku.de

Quelle: Unsplash.com Open History Project

Das Open History Project von Justin und Lena ist ein Zeitzeugenprojekt, das vielen Menschen eine Stimme geben möchte. Die beiden wollen zeitgenössische Geschichte erhalten und politische und soziale Ereignisse aus der Sicht derer beleuchten, die sie erleben.

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Zum Schwerpunkt: Aktionen und Akteure

#sprayforpeace

Mit #sprayforpeace will UNICEF Jugendlichen eine Aktion an die Hand geben, mit der sie die Aufmerksamkeit der Menschen auf die seelische Not von Kindern im Krieg und auf der Flucht lenken und sie überzeugen, sich für diese Kinder einzusetzen. Für die Aktion muss man sich lediglich eine vorgefertigte Schablone herunterladen. Alternativ kann man sich eine eigene Schablone mit eigenem Motiv basteln. Anschließend sprüht oder malt man das Motiv mit Kreidespray oder Straßenkreide mithilfe der Schablone auf den Bürgersteig, auf ein Bettlaken, auf eine große Tischdecke, auf einen Stoffbeutel etc.

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#sprayforpeace-Mädchen in Nürnberg. Quelle: UNICEF

Das Spiel von „Rositas Puppenbühne“. Quelle: peace brigades international | Deutscher Zweig e. V. Puppentheater des Friedens für Kinder

Konflikte spielerisch darstellen und gemeinsam mit dem Publikum nach einer Lösung suchen. Diese Methode des Puppentheaters zur Friedensbildung wird von Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren sehr gut angenommen. So treffen die Kinder zum Beispiel auf die Hasen Mateo und Rodolfo und helfen ihnen dabei, ihren Streit um eine Möhre beizulegen. Oder sie lernen das indigene Mädchen Lupita kennen, das ihnen ihr Leben auf einer Kaffeeplantage schildert und davon träumt, in die Schule zu gehen.

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Lernspiel Civil Powker

Bei dem Lernspiel schlüpfen die Teilnehmer/-innen in individuelle Rollen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik, beschäftigen sich mit ihren verschieden Interessen und Werten, lernen Verflechtungen kennen und empfinden Einflussmöglichkeiten nach. Das Spektrum und die Anzahl möglicher Handlungsoptionen, mit denen „gepokert“ wird, ist so breit wie hoch: Die Zivilgesellschaft kann bspw. Großdemonstrationen organisieren, mit der Bevölkerung im Konfliktland über das Internet Kontakt aufnehmen oder Friedensfachkräfte entsenden. Allerdings kann sie auch ihren Alltag fortsetzen, indem sie nichts tut oder sich für eine Verschärfung des Asylrechts einsetzt. Politiker/-innen  können z. B. nicht nur in Friedensvermittlungen diplomatisch aktiv werden oder Waffenexporte verbieten, sondern auch einen militärischen NATO-Eingriff unterstützen.

Weitere Informationen

Teilnehmende des Lernspiels. Quelle: peace brigades international | Deutscher Zweig e. V.

Logo Weltfriedensdienst. Quelle: wfd.de Weltfriedensdienst e.V.

Der Weltfriedensdienst (WFD) wurde 1959 gegründet. Aufgerufen hatte dazu der Magdeburger Präses Lothar Kreyssig. In Anlehnung an Vorstellungen des Philosophen Rosenstock-Huessy wollte er einen internationalen Friedensdienst aufbauen, um durch gemeinsame Arbeit von Freiwilligen einen Beitrag zu leisten zur Überwindung von Unfrieden und Armut in der Welt. Heute unterstützt der WFD Basisinitiativen in Afrika, Asien und Südamerika. Mit Projekten der  entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit versucht der WFD auch in unserer Gesellschaft  ”Entwicklungs”prozesse anzustoßen. So engagiert sich der WFD beispielsweise in der Menschenrechtsarbeit, in der Diskussion um einen zivilen Friedensdienst und in der Anti-Rassismusarbeit.

Weitere Informationen

Der Zivile Friedensdienst (ZFD)

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen. Er setzt sich für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt geregelt werden. Neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen führen den ZFD gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen durch. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden.

Weitere Informationen

Logo ZFD. Quelle: https://www.ziviler-friedensdienst.org/de

Neues aus den Datenbanken

Logo Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien, Quelle: Welthaus Bielefeld Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien

In der Datenbank "Eine Welt Unterrichtsmaterialien" können sich Lehrkräfte und Interessierte über das aktuell verfügbare Angebot an didaktischen Printmaterialien zur "Einen Welt" informieren. Die Datenbank bietet die Möglichkeit, über eine umfassende Suchmaske gezielt nach Publikationen zu suchen.

Zusammenstellung aktueller Bildungsmaterialien im Juli / August

Logo Datenbank Eine Welt Medien, Quelle: Büro für Kultur- und Medienprojekte gGmbH

Veranstaltungen und Weiterbildungen

Datum

Veranstaltungstyp

Titel

Ort

05.09.2017 - 08.09.2017SommerakademieFrieden, Gerechtigkeit und Inklusion für alle! Wer erfüllt die Ziele der Agenda 2030?Berlin
14.09.2017 - 17.09.2017

AusbildungAusbildung zur BeraterIn für gewaltfreie Konflikttransformation und soziale BewegungenWustrow
15.09.2017 - 17.09.2017Seminar
Gewaltfreier Umgang mit Rassismus und RechtsextremismusWarburg/Germete
21.09.2017Veranstaltungwe are here for peace - making space for peace. Veranstaltung zum Internationalen Tag des FriedensWilhelmsburg
10.2017 - 15.10.2017Planungswerkstatt
Kreativ, provokant, gewaltfrei: gewaltfreie Aktionen planen, durchführen und Spaß habenWarburg/Germete
13.10.2017 - 15.10.2017VernetzungstreffenDegrowth-VernetzungstreffenWitzenhausen
18.10.2017Schülerakademie
Fairtrade Botschafter/-in werdenSaarbrücken
04.11.2017GrundlagenkursBasis-Bildungsarbeit im WeltladenOberursel
11.11.2017GrundlagenkursBasis-Bildungsarbeit im WeltladenAmperpettenbach



Vorschau Ausgabe September: Sustainable Development Goals (SDGs)

EWIK-Logo, Quelle: EWIK
Der nächste Newsletter der Eine Welt Internet Konferenz erscheint Ende Septemer 2017 zum Thema "Sustainable Development Goals (SDGs)".

Zusendungen sind bis zum 22. September 2017 willkommen.

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Das könnte Sie auch interessieren:
Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd

Print-Rundbrief  -  Ausgabe Juni 2017
"Nachhaltigkeitsziel 4:
Bildung für alle"


Titelblatt Rundbrief Bildungsauftrag Nord-Süd März 2017
Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.

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